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Nach dem traurigen Ereignis kurz vor Weihnachten, nahm ich dann doch das Angebot von Werner & Sigrid an, den Jahresschluß in den Bergen zu verbringen.
Bei der besch ... (eidenene) Schneelage war klar, dass Skifahren, wenn überhaupt nur auf dem Pitztaler Gletscher (eigentlich Mittelbergferner) möglich wäre.
Wir hatten eine sehr nette Pension in Wenns, was zwar eine längere Anfahrt bedeutete, dafür war's aber vergleichsweise preiswert.

Wir haben zeitweise fast eine Stunde gebraucht um mit dem "Gletscherexpress" nach oben zu kommen.
Oben gab's wenig Schnee, aber die Pistenverhältnisse waren ganz OK.
Und die Massen haben sich dann in dem weitläufigen Gebiet auch gut verteilt.

Vom Mittelbergjoch, das man bequem mit dem Lift erreichen kann, hat man eine spektakuläre Sicht auf den Taschachfernern, Petersen- und Wildspitze !
An den vielen offenen Spalten sieht man wie wenig Schnee lag.


Linker Fernerkogel

Nach zwei Tagen hatten wir genug von der Piste und wollten mal sehen, ob auch eine Tour ginge ....
Der Linke Fernerkogel ist von der Bergstation des Pitztalexpress in ca. 3h zu machen, die Spaltengefahr, selbst bei der aktuellen Schneelage, gering.

Aufstieg
Aufstieg
Man startet direkt an der Bergstation, fährt kurz ab und steigt dannin östlicher Richtung auf.
Nach knapp 3h waren wir in der Scharte zwischen Ferner- und Tiefenbachkogel (3155m).
Der Weiterweg zum Gipfel würde eine kurze Abfahrt auf den spaltigen Hangenden Ferner erfordern und dann nochmal einen steilen Aufstieg.
Wie die meisten anderen Tourengeher auch, beschlossen wir auf den Gipfel zu verzichten.
Felle ab, Brotzeit ... Abfahrt. Der Schnee war erstaunlich gut und wir konnten noch die eine oder andere Spur in unverspurten Pulver legen. Die ganz Linke ist meine :-))

Silvestertour : Schuchtkogel (3472m)

Auch am nächsten Tag, dem 31. Dezember, wollten wir noch eine Tour probieren.
Das Wetter war aber unsicher, für den Nachmittags war Schneefall angesagt. Wir konnten aber ja jederzeit umdrehen und zurück zur Piste abfahren.

Unser Ziel war eigentlich der Taufkarkogel.
Wieder starteten wir an der Bergstation des Pitztalexpress, kurze Abfahrt zum Gletscherrand. Dann im Bogen von O nach S unter dem Rechten Fernerkogel vorbei über den Gletscher.
Im Hintergrund konnten wir die Tour vom Vortag sehen. (Rechts oben, Maus auf's Bild)
Leider zog es sich ziemlich schnell zu und wir änderten den Plan : Der Schuchtkogel, eine unbedeutende Graterhebung am westl. Gletscherrand sollte das Tagesziel werden.
Ein Stück ging noch mit Ski und dann zu Fuß über Geröll.
Dann schnell, bevor die Sicht endgültig weg war, Abfahrt zurück zur Piste.
Kaum waren wir auf der Piste, fing's auch schon an zu schneien. Trotzdem war's eine nette "Jahresabschlußtour".

Am nächsten Tag, Neujahr, war das Wetter wieder strahlend schön.
Zum Skifahren, waren wir aber viel zu spät aufgestanden, so dass wir uns nur zu einer kleinen Neujahrs-Wanderung aufmachten.


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Letzte Änderung: 18.08.2016